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Wissenswertes rund um Schleifmittel für Parkett

Bereich Werkstoff Parkett

Auch im Zeitalter der massenhaften Verwendung von Laminatböden ist und bleibt ein echter Parkettboden immer noch Zeichen besonderen Stils, Geschmacks und Kultur. Doch auch hier gilt in leicht abgewandelter Form die Spruchweisheit "Wer schön sein will, muss leiden!” – hier eher "Wenn Parkett schön bleiben soll, muss man (ein bisschen) leiden – sprich: Pflegen!”

Parkett zeigt nach einigen Jahren natürlicherweise seine typischen Abnutzungserscheinungen: Durch Dellen (Schuhabsätze und die Ablagerungen, die durch das ständige Ablagern feiner Schmutzpartikel von Schuhsohlen entstehen), Kratzer, versehentliche Beschädigungen durch herabfallende Gegenstände, Laufwege, Schäden durch Beleuchtung (Sonnenlicht) genauso wie durch die abgedeckten Bereiche durch Teppiche (die dann oft unsachgemäß liegend gepflegt werden) entstehen mit der Zeit Verunreinigungen und Schäden, die einerseits einem Parkett einen gewissen Charme verleihen, im Übermaß jedoch eher störend wahrgenommen werden.

Irgendwann entsteht dann der Wunsch: Diese Gebrauchsspuren sollen weg, eine Grundrenovierung steht mal wieder an! Dafür müssen nun buchstäblich "der Lack (und meist auch eine gewisse Schicht Holz) ab.” Und dabei ist Vorsicht geboten: Bei "echtem” sprich: Massivparkett, das regelmäßig bis zu 22 Millimeter Stärke hat, ist eine andere Schleiftechnik angesagt als bei dem mittlerweile häufig verlegten Fertigparkett, das nur über eine Stärke von 2,5 – 6 Millimeter verfügt. Und beim ersten arbeitsvorbereitenden Schleifvorgang wird gut und gerne 1 Millimeter Substanz abgetragen…

Da beim Abschleifen von Parkett auch immer die aufgetragenen Lackschichten mit abgetragen werden und die Feinstäube gerade einiger Harthölzer wie Eiche im Verdacht stehen, (Lungen-)Krebs verursachen zu können, ist eine Absaugung und entsprechender Arbeitsschutzartikel unverzichtbar, vernünftig und geboten.

Auch bei der Handhabung der Schleifmaschinen ist Know How erforderlich: Um hässliche Risse, Fugen oder gar echte Macken zu vermeiden, die dann zusätzlich zeitaufwändig mit Kit und Pasten wieder repariert werden müssen, ist die Schleifmaschine gleichmäßig über das Parkett zu führen.

Um die alten Lackschichten restlos zu entfernen, muss der Boden mehrfach mit Schleifpapier verschiedener Körnungen abgeschliffen werden. Danach folgt der Feinschliff mit den Körnungsstärken 100 oder 120. Nach jedem Schleifgang ist auch der Boden selbst gründlich abzusaugen.

Abschließend braucht es dann noch eine Oberflächenbehandlung, die dem Parkettboden wieder neuen Glanz verleiht und es vor den alltäglichen Beanspruchungen schützt. Hat man in der Vergangenheit nahezu regelmäßig mit Lacken versiegelt bieten sich heute mit dem Ölen oder Wachsen attraktive Alternativen an. Während Öle und Wachse den Vorteil haben, dass bei kleinen beschädigten Stellen im Boden nur diese geschliffen und neu geölt werden müssen, ist bei einer Versiegelung mit Lack dagegen nach erneuten Beschädigungen oder Abnutzungen ganze Boden abzuschleifen und komplett neu zu versiegeln (wobei lackiertes Parkett als widerstandsfähiger gilt).

 

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Schleifmittel für den Werkstoff Parkett
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